Chartreux von Steinacker

Die Menschheit lässt sich grob
in zwei Gruppen einteilen:
K a t z e n l i e b h a b e r
und in vom Leben benachteiligte.

Francesco Petrarca

Meine liebe zu den Stubentigern wurde mir sprichwörtlich gesagt in die Wiege gelegt. Als ich Selbst eine Familie gründete, war für mich klar, dass mindestens eine Katze unser Heim schmücken wird. Im Laufe der Jahre hatten wir vier Freigänger. Mein Mann sowie meine beiden Söhne haben auch festgestellt, dass wir alle nicht ohne Katze können.

Wir hatten mit allen unseren Katzenkindern sehr viel Freude aber auch sehr viel Leid erlebt. Es wurden zwei Katzen weggefangen eine wurde vergiftet und unser vierter Kater Jimmy wurde durch einen Marderkampf an der Nase so stark verletzt, dass wir ihn mit 18 Jahren Einschläfern mussten.

Es ist selbstverständlich, dass man, wenn man ein Haustier hat nicht so einfach in den Urlaub Fahren kann. Es bedarf einer guten Organisation damit das Tier in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann. Jimmy war gerade 14 Jahre und wir planten einen Urlaub nach Frankreich. Wir hatten eine sehr schöne Unterbringung bei Madame Ruby.

Eines Tages hatten wir unsere erste Begegnung im Hause Ruby mit jenem blauen Wunder. Wir hatten uns sofort in Pascal verliebt. Wir dachten es sei ein Britisch Kurzhaar Kater. Aber Madame Ruby erklärte uns es sei eine Chartreux, ein echter Kartäuser.

Wir waren alle sehr neugierig mehr über diese liebenswerte, kluge und wunderschöne blaue Rasse zu erfahren, die uns mit ihren kupferfarbenen Augen in ihren Bann gezogen hat.

Madame Ruby erzählte:

Ab dem 16. Jahrhundert ist die Existenz „blauer“ Katzen in Frankreich dokumentiert. Die Bezeichnung Chartreux tauchte zum ersten Mal 1723 im „Dictionaire universel de Commerce“ auf. Die Schwestern Leger waren 1925 von der Schönheit dieser Rasse begeistert und züchteten verstärkt in mühevoller Selektionsarbeit die Rassemerkmale.

Im Jahre 1933 erhielten sie den 1. Preis für ihre Katze „Mignonne de Gouverneur“ bei der Ausstellung des Pariser Cat-Club. In den 60 er Jahren versuchten einige Chartreux-Züchter durch Einkreuzen von blauen Britisch-Kurzhaar-Katzen entgegenzuwirken.

Der Charakter der Chartreux ist ruhig und umgänglich. Sie bewahrt sich eine gewisse Unabhängigkeit, das ihr ein gewisses „adliges“ Flair verleiht. Sie lässt sich gerne streicheln, lehnt es aber ab, körperlich bedrängt zu werden.

Sieben Jahre später:

Unser Jimmy ist gerade drei Jahre verstorben und unsere Söhne konnten es nicht mehr länger mit ansehen, wie wir ohne Katze litten. Sie erinnerten sich wieder an Kater Pascal und recherchierten im Internet. Sie kamen auf einen seriösen Züchter. Wir kamen sehr schnell in den Besitz von Kater Benedikt, Sohn von Europa Champion Aramis. Wir nennen ihn liebevoll Lukas und er wurde sofort unser ein und alles.

Ein Jahr später suchten wir eine Gefährtin für Lukas und wir stellten fest, dass in Deutschland diese blauen Katzen eine Rarität sind. Wir fanden wiederum einen seriösen Züchter. Wir durften uns über ein Mädchen Namens Amira freuen. Amira hört bei uns auf den Namen Lisa. Wir und Lukas haben uns gleich in sie verliebt.

Seit 2010 gehört Bella Kara, die bei uns auf den Namen Karla hört, auch zu unserer Familie. Nun sind wir komplett.

Mit den Kartäuser Katzen von Steinacker
kann man sein blaues Wunder erleben!

Ich züchte Chartreux-Katzen im Rahmen einer kleinen liebevollen Hobbyzucht. Falls Sie Interesse an Nachwuchs haben, dann schauen Sie doch wieder einmal bei uns vorbei.

Es grüßt Sie aus dem schönen Niederbayern

Jutta Steinacker